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Hallo und viel Spaß beim Lesen!


Proportionalität von Backen und Essen im vorweihnachtlichen Plätzchenrausch

Meine Theorie zur Vorweihnachtszeit handelt vom Plätzchen Backen und die geht so:

Plätzchen Backen ist indirekt proportional zum Plätzchen Essen.
Ich habe immer schon ganz gerne gebacken, aber nie richtig viele Sorten, obwohl das durchaus einer der Lebensbereiche ist, in dem ich einen gewissen Ehrgeiz an den Tag lege.
Meine familieninternen Vorlagen sind da auch recht hoch. Der Plätzchenrekord meiner Lieblingstante steht z.B. bei über zwanzig Sorten in nur einem Jahr.

Trotzdem habe ich viele Jahre die Zehnermarke nicht überschritten. Bis ich aufgehört habe, Plätzchen zu essen. Seitdem ergreift mich regelmäßig der Backwahn. Ich gehöre der seltsamen, saisonal begrenzten Sekte der Powerbäcker an. Im ersten Jahr des Plätzchenzölibats habe ich es auf sage und schreibe 16 Sorten gebracht. Im zweiten Jahr bereits auf 17 Sorten. Vor zwei Jahren habe ich neben einem fünfsortigen Vanillekipferltestlauf noch weitere 16 Sorten fabriziert.
Zunächst nahm ich an, ich sei ein Einzelfall. Allerdings begegnen mir zunehmend Powerbäcker, die ebenfalls den Plätzchenkonsum verweigern.

Dieses Jahr habe ich das erste Mal seit Jahren keine Lust zum Backen. Ob das bedeutet, dass ich wieder Plätzchen essen werde? (Ich hoffe nicht!)


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Gise kommentierte am: 2010-08-01 10:35:50
Allerdings ist das echt eine Menge, traust Du Dir das wirklich zu?



Gise kommentierte am: 2010-07-30 20:51:12
Ja klar. :-)



fabian kommentierte am: 2010-07-30 17:31:11
wenn du nur bäckst und nicht isst, kann ich dann essen ohne zu backen?



Gise kommentierte am: 2010-02-18 06:41:02
Donnerstag: Marzipanrondos, Orangenschokoplätzchen, Spitzbuben - Samstag: Cranberryschäumchen, rosa Fleckerl, Kokosmakronen, Vanillekipferl, Schokokipferl, Mokkapralinen, Haferflockenbusserl, Ausstecherl, Zimtsterne - ich glaube, der Backwahn ist da!



Texte und Design Gisela Gerlach